Aktuelles
Digitale Elternabende der Agentur für Arbeit 2026
Die Bundesagentur für Arbeit veranstaltet vom 02.03. – 12.03.2026 zum 5. Mal die Digitalen Elternabende.
Der Veranstaltungszeitraum bietet die Chance, Großunternehmen und Branchenvertretungen mit ihren Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten kennenzulernen.
Über 80 Betriebe und Institutionen stellen sich mit den Möglichkeiten für das kommende Ausbildungsjahr 2026 vor.
Berichte von Azubis und dual Studierenden, wie sie es geschafft haben, das Bewerbungsverfahren zu bestehen und wie es ihnen während der Ausbildung/des dualen Studiums ergeht, ergänzen die Vorträge.
Abgerundet wird das Angebot durch Vorträge von Verbänden und Kammern zu den allgemeinen Ausbildungsmöglichkeiten an den ersten beiden Veranstaltungstagen.
Die konkreten Angebote werden unter arbeitsagentur.de/k/digitale-elternabende [Extern] veröffentlicht. Die Teilnahme funktioniert ohne Registrierung, ohne Anmeldung zum jeweiligen Termin über den angegebenen Einwahllink auf der Internetseite!
Vollzeitinformationstag am Samstag, den 31. Januar
Am Samstag, den 31. Januar findet von 9.00 Uhr bis 12.30 Uhr unser Vollzeitinformationstag statt.
Wir informieren über das Technische Gymnasium, die Technischen Berufskollegs und die Zweijährigen Berufsfachschule Metalltechnik.
22 Schüler*innen erwerben internationales AHK-Zertifikat in Dublin
Drei Wochen in Irland haben sich gelohnt: 22 Schüler*innen der Rolf-Benz-Schule, Annemarie-Lindner-Schule und Kaufmännischen Schule Nagold erhielten das angesehene Zertifikat Kauffrau/Kaufmann International (AHK) der Deutsch-Irischen Industrie- und Handelskammer aus Dublin. Einige von ihnen schlossen Teilprüfungen sogar mit der vollen Punktzahl ab.
Während ihres Aufenthalts lebten die Teilnehmer*innen in irischen Gastfamilien und tauchten dort nicht nur sprachlich, sondern auch kulturell tief in den Alltag des Gastlandes ein. Die Idee brachte Klaus Appelt, Schulleiter der Annemarie-Lindner-Schule in das Schulzentrum ein.
Der Stundenplan war anspruchsvoll und praxisnah: Module wie Entrepreneurship, Globalisation, Business Ethics, Corporate Social Responsibility oder Ireland & EU vermittelten aktuelles Fachwissen zu internationalen Wirtschaftsprozessen. Ergänzend beschäftigten sich die Jugendlichen mit dem intercultural Business Environment und entwickelten dabei ein besseres Verständnis für globale Zusammenhänge und kulturelle Unterschiede in der Geschäftswelt.
Neben Lehrveranstaltungen erhielten die Schüler*innen vielfältige Einblicke in irische Unternehmen und Institutionen. Exkursionen und Projektarbeiten förderten Teamarbeit, Selbstständigkeit und eine professionelle Anwendung der englischen Sprache im wirtschaftlichen Kontext.
Alle drei Schulleitungen zeigten sich beeindruckt von der Leistung: „Es freut uns, dass Ihr neue Wege gewagt und die Herausforderung angenommen habt. Dass Ihr zudem alle erfolgreich gewesen seid, macht uns stolz.“
Auch die Jugendlichen selbst ziehen ein positives Fazit. Neben der intensiven Vorbereitung auf internationale berufliche Anforderungen seien vor allem die persönlichen Begegnungen, die Gastfamilien und das Entdecken Dublins unvergessliche Erfahrungen gewesen.
Mit dem AHK-Zertifikat erwerben die Schüler*innen nicht nur eine zusätzliche Qualifikation für ihren zukünftigen Berufsweg, sondern stärken auch ihre Chancen auf dem internationalen Arbeitsmarkt. So bleibt die Reise nach Dublin ein bedeutender Schritt für die berufliche wie persönliche Entwicklung der 22 jungen Nachwuchskräfte.
Theaterstück „Was heißt hier »Wir«?“
Das Theaterstück „Was heißt hier »Wir«?“ lud am 06.11.2025 die Straßenwärter der Rolf-Benz-Schule auf eine tiefgreifende Suche nach der deutschen Identität ein. Aufgeführt von Lukas Ullrich und Till Florian Beyerbach aus Stuttgart reflektierten die Klassen über unsere Zeit, in der Fragen zu Zugehörigkeit und Identität immer drängender werden. Die Produktion von ‚Eure Formation‘, unter anderem unterstützt vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, setzt sich mit den zentralen Themen unserer Gesellschaft auseinander.
- Was bedeutet es, Deutsch zu sein?
- Was ist „Undeutsch“?
- Wie beeinflusst die Vergangenheit unsere Gegenwart?
- Wie gestalten wir unsere Zukunft?
Zwei Akteure – Jakob und Leopold – beide ehemalige Opfer des Nationalsozialismus, begegnen aktuellen politischen Positionen und verknüpfen ihre unfreiwilligen Erfahrungen mit den heutigen Herausforderungen und laden zur aktiven Auseinandersetzung ein. In einer Welt, in der Worte oft aus dem Kontext gerissen werden, ist es wichtig, die Grenzen des Sagbaren zu erweitern. Viele Menschen springen auf provokante Äußerungen an, während fundierte Analysen oft fehlen. Diese Instrumentalisierung von Sprache führt dazu, dass wir in einen Zyklus aus Vorurteilen und Missverständnissen geraten. Das Stück fordert dazu auf, aus diesem Zyklus auszubrechen und zurück zu einer echten Auseinandersetzung zu finden. Sprache wird als ein wichtiges Werkzeug der Verbindung und nicht der Trennung betrachtet. Das Konzept des „Wir“ wird als ein Land vieler Stimmen dargestellt, in dem unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungen Platz finden. Das Stück thematisiert auch, wie durch Solidarität eine inklusive Gesellschaft entstehen kann. Es wird diskutiert, wie Vielfalt der Kulturen, Chancengleichheit in der Wirtschaft, Zugang zu Bildung, Empathie zu einem echten „Wir“ führen können. Eine zentrale Frage bleibt: Was ist undeutsch? Oft wird die „Mauer in den Köpfen“ der Menschen als Hindernis wahrgenommen. Das Stück ruft dazu auf, diese Mauer niederzureißen, um eine Zukunft zu schaffen, die auf Verständnis und Zusammenhalt basiert.
„Was heißt hier »Wir«?“ ist mehr als nur ein Theaterstück. Es ist ein Aufruf zur Reflexion über unsere Identität und die Art und Weise, wie wir miteinander kommunizieren. In einer Zeit, in der Polarisierung und Missverständnisse zunehmen, ist es wichtiger denn je, Brücken zu bauen und echte Dialoge zu führen.
Studienfahrt nach Lissabon
In der vergangenen Woche begaben sich die Mechatroniker und Tumler der J2 der Rolf-Benz-Schule Nagold mit ihren begleitenden Lehrkräften, Frau Uhlig und Herr Kohrmann, auf eine ganz besondere Reise: Es ging in die portugiesische Hauptstadt Lissabon. Nach einer Flugverspätung und längeren Wartezeit am Flughafen, die etwas Geduld erforderte, kam die Gruppe am Sonntagnachmittag in Portugal an. Der restliche Tag stand zur freien Verfügung – perfekt, um die Umgebung zu erkunden und die ersten Eindrücke dieser faszinierenden Stadt zu sammeln.
Am Montag begann der Tag mit einer beeindruckenden Stadtführung, bei der die Schüler alle wichtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigten. Der Tag endete mit einem gemeinsamen Abend auf dem berühmten Platz Praça do Comércio.
Am Dienstag stand der Besuch des historischen Stadtteils Belém, der für seine beeindruckenden Bauwerke und süßen Spezialitäten bekannt ist. auf dem Programm. Trotz des schlechten Wetters konnten die Schüler im Militärmuseum viel über die Geschichte des portugiesischen Militärs erfahren und die umfangreiche Sammlung bestaunen. Außerdem probierten sie die berühmten Pastéis de Nata frisch gebackene, warme Vanilletörtchen. Zum Abschluss des Tages bestiegen sie das Entdeckerdenkmal Padrão dos Descobrimentos und genossen den atemberaubenden Blick auf den Fluss Tejo und die Brücke 25 de Abril.
Am Mittwoch stand die faszinierende Unterwasserwelt im Mittelpunkt: Das Ozeanarium von Lissabon zählt zu dem größten Europa und beherbergt Hunderte Meeresbewohner – von bunten Korallenfischen bis zu majestätischen Rochen. Die Schüler konnten dort Meeresbewohner aus aller Welt beobachten.
Ein besonderes Highlight der Reise war der Besuch des Champions-League-Spiels zwischen Sporting Lissabon und Marseille. Die Schüler erlebten eine fantastische Stimmung inmitten tausender begeisterter Fans im Stadion Estádio José Alvalade – ein Abend, den sicher niemand so schnell vergessen wird!
Nach vielen Eindrücken, Fotos und neuen Erfahrungen, trat die Gruppe am Donnerstag die Heimreise an. Im Flugzeug wurde noch einmal viel gelacht und erzählt – die Erlebnisse auf dieser Reise hat die J2 ganz sicher geprägt und wird ihnen in guter Erinnerung bleiben.